Fachbeitrag von mir auf gruenderszene.de:
http://www.gruenderszene.de/it/mobile-navigation-und-landkarten-noch-mehr-lbs-moglichkeiten-fur-startups/
Mittwoch, Januar 27, 2010
Dienstag, Januar 12, 2010
Auszug aus dem google-Tagesablauf eines 34jährigen
9:15 Uhr: Meetingraum wird für den morgigen Tag in google calendar reserviert mit Einstieg über igoogle. Die Aufgabe ist erledigt nach 14 Sekunden.
10:23 Uhr. Gemeinsames Softwaretesting mit der IT-Abteilung. Bugs und Status werden in Echtzeit über google wave dokumentiert und abgearbeitet. 12 Bugs in 20 Minuten dokumentiert, davon 5 bereits abgearbeitet durch die Entwickler.
11:29 Uhr: google adsense Einnahmen und die google analytics Statistik der eigenen Website werden kurz überprüft. Die Erkenntnis, dass alles im grünen Bereich ist erfolgt nach 90 Sekunden. Auffällig ist nur der google bot auf dem mobilen Portal, der über 95 Prozent des Traffics ausmacht…
11:31 Das Firmenlogo eines möglichen Kunden wird über die google Bildersuche gefunden und auf die Festplatte kopiert. Es standen nach 0,17 Sekunden Suchzeit 717 Logos zur Auswahl.
14:03 Uhr: Wie schreibt man noch einmal „Widergutmachung“? Mit „E“ oder ohne „E“. Die google Suchhilfe zeigt in einer Vorschau, nach Eingabe des Wortes 475.000 Ergebnisse für Wiedergutmachung mit „E“ gegenüber 4.250 für Widergutmachung ohne „E“. Die Entscheidung fällt nach 6 Sekunden.
17:16 Uhr: Kurz noch ein paar Weihnachtskarten geschrieben und vorab aber noch über die Weihnachtsbräuche der jüdischen und moslemischen Bekannten informieren. Die Eingabe „Weihnachten“ bei google liefert im zweiten Suchergebnis Wikipedia mit allen Infos die nötig sind und google translate hilft dabei „Frohe Weihnachten“ ins Französische und Türkische zu übersetzen.
18:56 Uhr: Schnell noch einmal den Standort der zwei besten Hotels auf Fuerteventura bei google maps für den bevorstehenden Frühjahrsurlaub vergleichen. Das eine Hotel liegt 1 Km vom Ortszentrum in Strandnähe, sieht vom Satelliten aus sehr gepflegt aus, hat 154 Rezensionen im Netz aufgesammelt, die überwiegend sehr gut klingen, ist im Schnitt mit 4 von 5 Sternen bewertet und es gibt über 20 Urlaubsfotos, die google direkt anzeigt, sowie unzählige Urlaubsvideos bei Youtube (ebenfalls google). Die Hotel-Entscheidung fällt nach 16 Minuten.
19:12 Uhr: Bei der Gelegenheit wird der Preis der bei Amazon entdeckten Unterwasserkamera innerhalb von 2 Minuten noch einmal bei google products abgeprüft.
19:31 Uhr: Kurz vor Verlassen des Büros erscheint noch ein google news-Alert im Outlook-Posteingang und fasst die relevanten Meldungen des Tages zusammen. Eines der Themen interessiert besonders und dessen Relevanz wird kurz bei google Trends überprüft.
19.36 Uhr: Über eine der Pressemitteilungen, die google news soeben meldete, muss noch schnell ein Kommentar per Blog-Post über Blogger.com (ebenfalls google) verfasst werden. Dieser ist nach 8 Minuten fertig.
19:44 Uhr: Feierabend.
Fazit: An einem Tag hat dieser Internetnutzer 14 verschiedene Softwareprodukte von google genutzt ohne dafür einen Euro zu zahlen und seine Firefox-Chronik zeigt seit August 2009 bis heute knapp 4.000 google-Einträge an! Sicherlich gibt es Personen, die noch wesentlich mehr Produkte von google nutzen, wie ein google phone, den google reader, google books oder gmail. Das Beispiel verdeutlicht jedoch wie sich Einfachheit, Qualität und Effizienz im Internet durchsetzen und welche Reichweite samt der persönlichen Informationen des Nutzers google zur Vermarktung bereitstehen. Die daraus entstehenden Annehmlichkeiten für den Nutzer überwiegen und im Notfall wären die „Wechselkosten“ enorm gering und noch schneller umzusetzen als das Löschen eines Cookies.
Bitte lesen Sie weiter, warum ein Leben derzeit ohne google nicht möglich ist...
10:23 Uhr. Gemeinsames Softwaretesting mit der IT-Abteilung. Bugs und Status werden in Echtzeit über google wave dokumentiert und abgearbeitet. 12 Bugs in 20 Minuten dokumentiert, davon 5 bereits abgearbeitet durch die Entwickler.
11:29 Uhr: google adsense Einnahmen und die google analytics Statistik der eigenen Website werden kurz überprüft. Die Erkenntnis, dass alles im grünen Bereich ist erfolgt nach 90 Sekunden. Auffällig ist nur der google bot auf dem mobilen Portal, der über 95 Prozent des Traffics ausmacht…
11:31 Das Firmenlogo eines möglichen Kunden wird über die google Bildersuche gefunden und auf die Festplatte kopiert. Es standen nach 0,17 Sekunden Suchzeit 717 Logos zur Auswahl.
14:03 Uhr: Wie schreibt man noch einmal „Widergutmachung“? Mit „E“ oder ohne „E“. Die google Suchhilfe zeigt in einer Vorschau, nach Eingabe des Wortes 475.000 Ergebnisse für Wiedergutmachung mit „E“ gegenüber 4.250 für Widergutmachung ohne „E“. Die Entscheidung fällt nach 6 Sekunden.
17:16 Uhr: Kurz noch ein paar Weihnachtskarten geschrieben und vorab aber noch über die Weihnachtsbräuche der jüdischen und moslemischen Bekannten informieren. Die Eingabe „Weihnachten“ bei google liefert im zweiten Suchergebnis Wikipedia mit allen Infos die nötig sind und google translate hilft dabei „Frohe Weihnachten“ ins Französische und Türkische zu übersetzen.
18:56 Uhr: Schnell noch einmal den Standort der zwei besten Hotels auf Fuerteventura bei google maps für den bevorstehenden Frühjahrsurlaub vergleichen. Das eine Hotel liegt 1 Km vom Ortszentrum in Strandnähe, sieht vom Satelliten aus sehr gepflegt aus, hat 154 Rezensionen im Netz aufgesammelt, die überwiegend sehr gut klingen, ist im Schnitt mit 4 von 5 Sternen bewertet und es gibt über 20 Urlaubsfotos, die google direkt anzeigt, sowie unzählige Urlaubsvideos bei Youtube (ebenfalls google). Die Hotel-Entscheidung fällt nach 16 Minuten.
19:12 Uhr: Bei der Gelegenheit wird der Preis der bei Amazon entdeckten Unterwasserkamera innerhalb von 2 Minuten noch einmal bei google products abgeprüft.
19:31 Uhr: Kurz vor Verlassen des Büros erscheint noch ein google news-Alert im Outlook-Posteingang und fasst die relevanten Meldungen des Tages zusammen. Eines der Themen interessiert besonders und dessen Relevanz wird kurz bei google Trends überprüft.
19.36 Uhr: Über eine der Pressemitteilungen, die google news soeben meldete, muss noch schnell ein Kommentar per Blog-Post über Blogger.com (ebenfalls google) verfasst werden. Dieser ist nach 8 Minuten fertig.
19:44 Uhr: Feierabend.
Fazit: An einem Tag hat dieser Internetnutzer 14 verschiedene Softwareprodukte von google genutzt ohne dafür einen Euro zu zahlen und seine Firefox-Chronik zeigt seit August 2009 bis heute knapp 4.000 google-Einträge an! Sicherlich gibt es Personen, die noch wesentlich mehr Produkte von google nutzen, wie ein google phone, den google reader, google books oder gmail. Das Beispiel verdeutlicht jedoch wie sich Einfachheit, Qualität und Effizienz im Internet durchsetzen und welche Reichweite samt der persönlichen Informationen des Nutzers google zur Vermarktung bereitstehen. Die daraus entstehenden Annehmlichkeiten für den Nutzer überwiegen und im Notfall wären die „Wechselkosten“ enorm gering und noch schneller umzusetzen als das Löschen eines Cookies.
Bitte lesen Sie weiter, warum ein Leben derzeit ohne google nicht möglich ist...
Samstag, Januar 02, 2010
Antivir Nutzer sollten sich zusätzlich vor Malware schützen
Millionen von Menschen vertrauen derzeit auf verschiedene Antivirus-Programme, wie z.B. Antivir von Avira, dass laut Firmenwebsite über 70 Millionen Anwender weltweit vor Viren schützt. Oftmals werden die Begriffe Virus, Malware, Spyware, etc. als Synonyme verwendet und auch die Definitionen z.B. bei Wikipedia überlagern sich. Das Internet ist mittlerweile so verseucht durch schädliche Software, dass man einen neuen PC keine 3 Sekunden an das World Wide Web anschließen kann, ohne sich beispielsweise den Sasser-Virus einzufangen, sofern vorab keine Antivirus-Software installiert wurde.
In den letzten Wochen häuften sich bei Bekannten und Freunden ein Rechnerbefall mit einem Software-Virus, der sämtliche Sicherheitseinstellungen blockiert und sich als "Malware Defense System" ausgibt. Der Regenschirm als Sicherheitssymbol am rechten unteren Bildschirmrand beispielsweise verschwindet und es erscheinen permanent Viruswarnungen über Trojaner sowie der Hinweis auf ein kostenpflichtiges Upgrade. Wer auf diese Tricks der Hacker reinfällt überweist das Geld direkt in die Hände der Betrüger. Daher überweisen Sie niemals Geld auf einer Website oder aufgrund einer Bildschirmaufforderung, die nicht 100% plausibel erscheint!!!
Zurück zu dem Virus "Malware Defense" gegen das Antivir anscheinend machtlos ist. In einer Email des Kunden-Supports von Avira heisst es:
"... Malware Defense ist keine Vireninfektion vielmehr handelt es sich um ein
Fake AntiVirus Programm. Aus diesem Grund wurde es auch von AntiVir Premium
nicht erkannt.
Es gibt Scanner die genau auf solche Fake Spyware ausgerichtet ist. Einen
zuverlässigen kostenlosen Scanner finden Sie z.B. unter
www.malwarebytes.org.
Eine Anleitung für die manuelle Entfernung finden Sie unter nachfolgendem
Link (leider nur in englisch):
http://www.2-spyware.com/remove-malware-defense.html ..."
Antivir schützt also nicht gegen "Fake Spyware"!? Unter der Premium-Version von Avira wird angegeben: "AntiAdware/AntiSpyware: eliminiert Ad- und Spyware". Dem scheint jedoch leider nicht immer so zu sein: Das Avira-Support-Team empfiehlt daher auf dem Rechner weitere Anti-Malware zu installieren oder den Virus "Malware Defense" gar manuell zu entfernen (Anleitung hinter obigem Link), um sich vor diesen sehr gefährlichen externen Eindringlingen zu schützen, die u.a. die Tastaturanschläge und damit auch Passwörter oder PINs mitschneiden. So traurig es auch ist.... Es ist dringend zu empfehlen sich regelmäßig die Automatischen Sicherheits-Updates von Microsoft zu laden, die Sicherheitslücken des Microsoft-Entwicklerteams schließt, sowie sich den echten Windows Defender von Microsoft zu installieren und ggf. weitere Anti-Malware (s.o.). Bleibt abzuwarten, ob mehrere parallel laufende Antivirus-Programme verschiedener Hersteller, die Firewalls und Browsersicherheitsmechanismen in Zukunft gegen die immer dreister werdenden Hacker Erfolg haben. In jedem Fall sollte jeder Computeranwender wachsam sein und das eigene System so gut es geht schützen.
In den letzten Wochen häuften sich bei Bekannten und Freunden ein Rechnerbefall mit einem Software-Virus, der sämtliche Sicherheitseinstellungen blockiert und sich als "Malware Defense System" ausgibt. Der Regenschirm als Sicherheitssymbol am rechten unteren Bildschirmrand beispielsweise verschwindet und es erscheinen permanent Viruswarnungen über Trojaner sowie der Hinweis auf ein kostenpflichtiges Upgrade. Wer auf diese Tricks der Hacker reinfällt überweist das Geld direkt in die Hände der Betrüger. Daher überweisen Sie niemals Geld auf einer Website oder aufgrund einer Bildschirmaufforderung, die nicht 100% plausibel erscheint!!!
Zurück zu dem Virus "Malware Defense" gegen das Antivir anscheinend machtlos ist. In einer Email des Kunden-Supports von Avira heisst es:
"... Malware Defense ist keine Vireninfektion vielmehr handelt es sich um ein
Fake AntiVirus Programm. Aus diesem Grund wurde es auch von AntiVir Premium
nicht erkannt.
Es gibt Scanner die genau auf solche Fake Spyware ausgerichtet ist. Einen
zuverlässigen kostenlosen Scanner finden Sie z.B. unter
www.malwarebytes.org.
Eine Anleitung für die manuelle Entfernung finden Sie unter nachfolgendem
Link (leider nur in englisch):
http://www.2-spyware.com/remove-malware-defense.html ..."
Antivir schützt also nicht gegen "Fake Spyware"!? Unter der Premium-Version von Avira wird angegeben: "AntiAdware/AntiSpyware: eliminiert Ad- und Spyware". Dem scheint jedoch leider nicht immer so zu sein: Das Avira-Support-Team empfiehlt daher auf dem Rechner weitere Anti-Malware zu installieren oder den Virus "Malware Defense" gar manuell zu entfernen (Anleitung hinter obigem Link), um sich vor diesen sehr gefährlichen externen Eindringlingen zu schützen, die u.a. die Tastaturanschläge und damit auch Passwörter oder PINs mitschneiden. So traurig es auch ist.... Es ist dringend zu empfehlen sich regelmäßig die Automatischen Sicherheits-Updates von Microsoft zu laden, die Sicherheitslücken des Microsoft-Entwicklerteams schließt, sowie sich den echten Windows Defender von Microsoft zu installieren und ggf. weitere Anti-Malware (s.o.). Bleibt abzuwarten, ob mehrere parallel laufende Antivirus-Programme verschiedener Hersteller, die Firewalls und Browsersicherheitsmechanismen in Zukunft gegen die immer dreister werdenden Hacker Erfolg haben. In jedem Fall sollte jeder Computeranwender wachsam sein und das eigene System so gut es geht schützen.
Freitag, November 20, 2009
Mein Lebensmotto auf Plattdeutsch

Dieser plattdeutsche Spruch hing meine ganze Kindheit bei uns im Flur und hängt auch heute noch bei meiner Mutter in der Wohnung. Der Spruch hat mich geprägt und ist mein Lebensmotto.
Freitag, November 06, 2009
Clustered human intelligence as the megapower for the social service web
Companies own a tremendous asset that will become the megapower of the social service web in the future: Human brains and social intelligence in their service organizations! However a shift in the corporate strategy and in the mindset of employees is necessary to leverage its full potential.
In todays world call-center agents and their responsible managers often strive for more efficiency, higher levels of automation and an ever growing output of solved cases per hour... The social web and the customer dialogues of tomorrow require a different skillset and create new disciplines to compete by:
Call Centers can become the community centers of the future. Therefore call-center operators should not fear the social web, but they should rather prepare the agents for what`s happening on the web right now. They should motivate their employees to become active on Facebook or Twitter privately and business wise and to learn the new way of social communication. In addition they should create new rules and values to guide the employees through the process and to minimize the risks involved. Agents should be aware of confidential information of course that should not find its way to the social web. They should be trained about the PR risks, but should also be motivated to be bold. Smaller mistakes on the social web or miscommunications should not be punished, but should rather be taken as excamples of how individual employees could react openly, honestly, and how one can admit mistakes even in the name of the company and how to avoid such problems in the future. In the end, even these mistakes will bring customers closer to the company, if handled correctly, since it brings back the human touch to customer service.
Companies that open up publicly for critism will be able to create a closer bond with their customers and especially with the super users or super customers. These valuable multipliers will not be driven away into forums or external social communities where they shout out their critism or where they live up to their positive fascination with the companies products or services. They should rather get a forum directly on the corporate website - a VIP area for feedback, critism and praise; a service-community where each individual becomes a respected spokes person, a part of the team and a valued and respected customer.
In case you are interested in further thoughts of mine, a moderated team workshop about the social web or one of our self-service community solutions, please contact me via Twitter.
In todays world call-center agents and their responsible managers often strive for more efficiency, higher levels of automation and an ever growing output of solved cases per hour... The social web and the customer dialogues of tomorrow require a different skillset and create new disciplines to compete by:
- Social intelligence in order to communicate publicly in the best interest of the company.
- Long-term perspective: Since the internet is not a black box like an IVR or hotline system all social media dialogues create a long-term image, service and SEO effect for the company.
- Multimedia and cross-platform communication in order to meet the customer on the web exactly where he/she is in real time.
- Content awareness, especially for relevant FAQs and search engine relevant Q&As.
- A great portion of honesty that should be directly linked to the corporate believes and image.
- High-level of service orientation for individual problems out in the open, so that the whole internet world can see, that even small issues get solved or at least receive an honest answer.
Call Centers can become the community centers of the future. Therefore call-center operators should not fear the social web, but they should rather prepare the agents for what`s happening on the web right now. They should motivate their employees to become active on Facebook or Twitter privately and business wise and to learn the new way of social communication. In addition they should create new rules and values to guide the employees through the process and to minimize the risks involved. Agents should be aware of confidential information of course that should not find its way to the social web. They should be trained about the PR risks, but should also be motivated to be bold. Smaller mistakes on the social web or miscommunications should not be punished, but should rather be taken as excamples of how individual employees could react openly, honestly, and how one can admit mistakes even in the name of the company and how to avoid such problems in the future. In the end, even these mistakes will bring customers closer to the company, if handled correctly, since it brings back the human touch to customer service.
Companies that open up publicly for critism will be able to create a closer bond with their customers and especially with the super users or super customers. These valuable multipliers will not be driven away into forums or external social communities where they shout out their critism or where they live up to their positive fascination with the companies products or services. They should rather get a forum directly on the corporate website - a VIP area for feedback, critism and praise; a service-community where each individual becomes a respected spokes person, a part of the team and a valued and respected customer.
In case you are interested in further thoughts of mine, a moderated team workshop about the social web or one of our self-service community solutions, please contact me via Twitter.
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